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Gemeinde Reichenschwand  |  E-Mail: gemeinde@reichenschwand.de  |  Online: http://www.reichenschwand.de

 

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Letzte Änderung:
21.09.2018
Homepage der Firma PiWi und Partner

Breitbandausbau im Rahmen des Bundesförderprogramms

Stand: August 2018

 

Ausgangssituation: Die Gemeinde Reichenschwand hat 2014 in Eigenregie ein FTTC/ FTTH-Netz gebaut. Allerdings werden einige Gebiete noch nicht hinreichend versorgt. Hinsichtlich dieser sogenannten „Weißen Flecken“ wurde deshalb im Laufe des Jahres 2016 eine wirtschaftliche und technische Analyse durchgeführt und ein Konzept zum Ausbau mit FTTH erarbeitet. Insgesamt erstreckt sich der Tiefbau auf einer Länge von 3,2 km. Dabei werden 4,7 km Leerrohre verlegt und 6 km Glasfaser.

 

Förderung: Damit die unterversorgten Gemeindegebiete (weniger als 30 Mbit/s) an das schnelle Internet angebunden werden, investiert die Gemeinde nochmals rund 750.000 Euro. Der Bund unterstützt das Vorhaben mit voraussichtlich 375.000 Euro. Zusätzlich ist aus dem Landesförderprogramm eine Kofinanzierung von 75.000 Euro zu erwarten. Der Fördersatz beträgt also insgesamt 60%.

Ausbauziel:                                  FTTB

Übertragungsgeschwindigkeit:    mindestens 100 Mbit/s im Download und 30 Mbit/s Upload

 

Gegenstand der Förderung: Gefördert wird ein sogenanntes Betreibermodell. Damit geht die Gemeinde Reichenschwand im Bereich des Breitbandausbaus einen anderen Weg, als ein Großteil der bayerischen Kommunen. Im Gegensatz zum größtenteils angewandten Wirtschaftlichkeitslückenmodell ist die Gemeinde selbst Eigentümer ihres Glasfasernetzes, um dieses an Telekommunikationsunternehmen weiter zu verpachten. Somit kann die Gemeinde Reichenschwand über Umfang, Ausführung sowie Umsetzung des Netzausbaus selbst entscheiden. Des Weiteren ist durch die eigene Umsetzung gewährleistet, dass jeder Haushalt im Gemeindegebiet eine qualitativ hochwertige und zukunftsorientierte Versorgung erhält.

Mithilfe der vorgenannten Zuwendungen, sowie Einsatz von Eigenkapital ist es der Gemeinde möglich den angestrebten Netzausbau zu finanzieren. Die weitere Refinanzierung erfolgt dann anschließend über die Pachteinnahmen vom Netzpächter und –betreiber.

 

Zeitraum: Die Umsetzung ist bis spätestens 31.12.2019 geplant. Damit entsteht in der Gemeinde Reichenschwand ein flächendeckendes Hochgeschwindigkeitsnetz.

 

Projektfortschritt:

 

Bestandsaufnahme: Die Gemeinde Reichenschwand hat in einer Bestandsaufnahme die Ist-Versorgung ermittelt und ein vorläufiges Erschließungsgebiet festgelegt, in dem Ausbaubedarf für ein NGA-Netz bestehen könnte. Die Ist-Versorgung und das vorläufige Erschließungsgebiet sind in beigefügter Dokumentation dargestellt.

 

Markterkundung: Für den Zeitraum 23.09.2016 - 24.10.2016 wurde ein Markterkundungsverfahren durchgeführt. Die Markterkundung ergab, dass kein Netzbetreiber bereit ist, die weißen Flecken eigenwirtschaftlich zu erschließen.

Weitere Etappenziele:

-   Beantragung der Bundesfördermittel mit Kofinanzierung am 25.10.2016
-   Vorläufige Bewilligungsbescheide 21.03.2017 (Bund) und 15.03.2018 (Land)
-   Beauftragung des technischen Planers (Ing. Hergenröder) am 03.08.2017
-   Beauftragung des juristischen Beraters (RA Ruhrmann) am 06.09.2017

-   Verlängerung des Bewilligungszeitraumes bis 31.12.2019 durch Änderungsbescheid
-   Bekanntmachung der Betreiberausschreibung am 02.02.2018
-   Vergabeentscheidung an den Betreiber (Bisping&Bisping, Lauf a.d.Peg.) am 26.07.2018
-   Ausschreibung Tiefbauarbeiten am 25.06.2018

-   Auftragsvergabe Kabeltiefbau u. Kabelmontage

 

 

 

Weitere Informationen zum Förderverfahren finden Sie auf: http://www.atenekom.eu/bfp/

 

 

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